Der Product Carbon Footprint (PCF) zeigt die CO₂-Bilanz eines Elements über dessen gesamten Lebenszyklus. Die Auswertung unterstützt Sie bei der Bewertung der Umweltauswirkungen von Konstruktionen und liefert Kennzahlen für Nachhaltigkeitsnachweise, Ausschreibungen und Kundenanfragen.

  • Öffnen Sie eine Position in der Elementeingabe.
  • Wechseln Sie in die Registerkarte „Ansicht“.
    Aktivieren Sie die Option „CO2-Wert“.
  • Der CO₂-Wert wird im Positionsskizzenbereich angezeigt.
  • Klicken Sie auf den angezeigten CO₂-Wert.
  • Das Fenster „Product Carbon Footprint“ wird geöffnet.

 

Bedeutung der Lebenszyklusmodule

Die CO₂-Bilanz wird entsprechend der Norm EN 15804 in verschiedene Lebenszyklusphasen unterteilt.

Modul Beschreibung
A1-A3 Rohstoffgewinnung und Herstellung des Produkts.
A4 Transport des Produkts zur Baustelle.
A5 Einbau und Montage des Produkts.
C1 Rückbau oder Demontage des Produkts.
C2 Transport zur Entsorgung oder Wiederverwertung.
C3 Abfallbehandlung und Aufbereitung für Recycling oder Entsorgung.
C4 Endgültige Entsorgung des Produkts.
D Potenzielle Gutschriften durch Wiederverwendung, Recycling oder Energierückgewinnung außerhalb des betrachteten Lebenszyklus. Dieser Wert ist häufig negativ.

Bedeutung der GWP-Kategorien

Der Product Carbon Footprint (PCF) basiert auf verschiedenen Kategorien des Global Warming Potential (GWP).

Indikator Beschreibung
GWP-total Gesamtes Treibhauspotenzial des Produkts. Dieser Wert ergibt sich aus der Summe von GWP-fossil, GWP-biogenic und GWP-luluc.
GWP-fossil Treibhauspotenzial aus fossilen Kohlenstoffquellen, beispielsweise Erdöl, Erdgas oder Kohle.
GWP-biogenic Treibhauspotenzial aus biogenen Kohlenstoffquellen, beispielsweise Holz oder Biomasse. Dieser Wert kann negativ sein, wenn Kohlenstoff im Produkt gespeichert wird.
GWP-luluc Treibhauspotenzial durch Landnutzung und Landnutzungsänderungen (Land Use and Land Use Change), beispielsweise durch Abholzung oder Aufforstung.