Artikeloptionen

Im Projektcenter finden Sie in der rechten Spalte den Punkt „Artikeloptionen“. Hierunter können Sie Restlängen, Restmengen, Fixlängen, Verbundprofile und Lieferlängen eintragen.

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Restlängen

Mit der Funktion „Restlängen“ können Sie Restlängen von Profilen in Ihrem Projekt mit verarbeiten.

Wichtig: Es werden nur Profile als Restlänge importiert, die in dem aktuellen Projekt verwendet werden.

Manuell eintragen

Wählen Sie im Projektcenter unter „Artikeloptionen“ > „Restlängen“ > „Neu“ aus.

Tragen Sie hier die Restlängen ein

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Restlängen importieren

Die aktuelle Excel-Vorlage für den Import von Restlängen können Sie sich hier herunterladen Download Importdatei Restlängen.

Tragen Sie die Daten der Restlängen in die Excel-Datei ein.

Bitte beachten Sie hierbei für die jeweilige Spalte folgende Punkte:

Hersteller Tragen Sie hier den kompletten Herstellernamen ein.
Profilnummer Geben Sie hier die Profilnummer ein.
Farbextension innen Wenn die Restlängen bereits von innen beschichten sind, tragen Sie hier die Herstellerfarben mit Farbextension ein.
Oberfläche innen Oberflächen innen mit RAL Farben oder freien Farben tragen Sie in dieser Spalte ein. Ist das Profil unbeschichtet, tragen Sie „Ohne“ ein.
Anzahl Tragen Sie hier die Anzahl der Profile ein
Länge Tragen Sie hier die Länge der Profile ein
Farbextension außen Wenn die Restlängen bereits von außen beschichten sind, tragen Sie hier die Herstellerfarben mit Farbextension ein.
Oberfläche außen Oberflächen außen mit RAL Farben oder freien Farben tragen Sie in dieser Spalte ein. Ist das Profil unbeschichtet, tragen Sie „Ohne“ ein.

Excel Datei importieren

In dem Bereich Artikeloptionen finden Sie den Punkt “Restlängen”.

Klicken Sie hier mit der rechten Maustaste drauf und wählen Sie unter “Import aus” die Option “Restlängendatei”.

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Ein neues Fenster öffnet sich. Wählen Sie unter „Import-Datei“ die Excel-Datei mit den Restlängen aus. Folgen Sie jetzt den Anweisungen das Programm. Der Assistent begleitet Sie durch den weiteren Importprozess der Restlängendatei.

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Restlängen in Ausdrucken

In der Verschnitt-Optimierung und Zuschnitt-Liste wird beim Einsatz von Restlängen der folgende Hinweis auf dem Ausdruck angezeigt: „Achtung: Hier Restlänge <Bezeichnung> verwenden“.

Restmengen

Mit der Funktion „Restmengen“ können Sie Restmengen von Artikeln in Ihrem Projekt mit verarbeiten.

Wählen Sie im Projektcenter unter „Artikeloptionen“ > „Restmengen“ > „Neu“ aus.

Die unter „Restmengen“ eingegebene Anzahl wird von der zu bestellenden Anzahl eines Artikels abgezogen.

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Fixlängen

Reduzieren Sie den Verschnitt, in dem Sie objektspezifisch Profillängen bestellen. Mit der Fixlängenfunktion bestimmen Sie für jedes Profil die optimale Fixlänge.

Klicken Sie im Projektcenter unter „Artikeloptionen“ auf „Fixlängen“.

Automatisch günstigste Fixlänge aus der Liste möglicher Fixlängen auswählen

Aktivieren Sie die Funktion „Automatisch günstigste Fixlänge aus der Liste möglicher Fixlängen auswählen“ und tragen Sie die Werte unter „Mögliche Fixlängen“ ein.

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Die Werte in diesem Feld werden berücksichtigt, wenn in der Verschnittoptimierung die optimale Länge nicht bekannt, der Hersteller aber verschiedene Fixlängen anbietet.

Hinweis!
Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall das Programm immer nur auf eine dieser Längen für Verschnittoptimierung und Bestellung zurückgreift und die Längen nicht mischt.

Feste Fixlängen

Wenn eine vorgegebene Fixlänge zu verwenden ist, aktivieren Sie die Option „feste Fixlänge“ und tragen den entsprechenden Wert ein.

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Nur Standardlängen und angegeben Bereiche verwenden

Mit dieser Funktion  können Sie neben den Standardlieferlängen aus den Artikeldaten auch Bereiche definieren. Diese werden in der Verschnittoptimierung und in der Bestellung gemischt.

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Beispiel:
1 mm bis 3000 mm für 3000 mm Fixlängen
3001 mm bis 4000 mm für 4000 mm Fixlängen etc.

Mindestmengen

Wenn die benötigte Länge eines Artikels die Mindestmenge unterschreitet, greift das Programm automatisch auf die Standardlieferlängen zurück. Sobald die Mindestmenge überschritten wird, kommt die Fixlänge zum Einsatz. Zudem haben Sie die Möglichkeit einen Mindermengenzuschlag einzugeben.

Beispiel:
Sie erhalten ab 500 kg pro Profilquerschnitt die Fixlängen.
Zwischen 500 kg und 1000 kg zahlen Sie einen Zuschlag von 20%.
Ab 1000 kg bleibt die Fixlänge kostenneutral.

Achtung:
Das Programm schlägt den Mindermengenzuschlag auf den dem allgemeinen Verschnitt in Prozent auf. In diesem Fall müssen Sie in der Kalkulation zwingend die Funktion „optimierten Verschnitt ermitteln“ aktivieren. Sonst wird der Mindestmengenzuschlag nicht berücksichtigt.

Verbundprofile

Sie haben unter den Artikeloptionen die Möglichkeit, Verbundprofile zu definieren.

Wählen Sie im Projektcenter unter „Artikeloptionen“ den Punkt „Verbundprofile“ aus.

Diese Funktion ist für Sie sinnvoll, wenn Sie Profile selber mit einem Isomaten einrollen wollen und nicht im Kundenverbund bestellen möchten. Bei der Bestellung werden in diesem Fall Innen-und Außenschalen sowie die Stege separat geliefert – nicht als Komplettprofil.

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Damit diese Einstellung bei der Bestellung berücksichtigt wird, müssen Sie beim Generieren des Ausdrucks unter „Profile rollen“ die Option „Immer“ aktivieren.

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Lieferlängen

Zum Bearbeiten von Lieferlängen steht Ihnen im Projektcenter eine eigene Funktion zur Verfügung. Mit dieser Funktion können Sie bestimmen, welche Stangenlängen im aktuellen Projekt für die Verschnitt-Optimierung und Profilbestellung verwendet werden soll.

Klicken Sie unter „Artikeloptionen“ auf den Punkt „Lieferlängen“.

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Die Profilsstäbe können abhängig vom Hersteller in verschiedenen Längen erhältlich sein. Im oberen Feld legen Sie fest, welche alternative Stablängen für die entsprechenden Profilnummern zum Einsatz kommen sollen.

Ist die Checkbox einer Profilnummer deaktiviert, wird nur die in der Position eingegebene Artikelnummer optimiert. Bei aktivierter Checkbox wird der Stab ermittelt, der den geringsten Verschnitt verursacht.

Im unteren Bereich finden Sie die Eingabe für „Profilgruppen“. Legen Sie hier fest, ob das Programm automatisch nach der optimalen Stangenlänge innerhalb einer Profilgruppe suchen soll. Sie können hier auch die einzelnen Lieferlängen einer Profilgruppe wählen.

Durch Aktivieren der Checkbox „ggf . unterschiedliche Lieferlängen ermitteln“ erlauben Sie dem Programm, die Profile anhand der unterschiedlichen Lieferlängen zu mischen, um den Verschnitt noch mehr zu optimieren. Sollten Sie auf Ihrem Bearbeitungszentrum eine bestimmte Mindestlänge zum Spannen auf der Maschine benötigen, dann deaktivieren Sie bitte bei den Profilgruppen die Lieferlänge, die Sie nicht verwenden können. Die Option „ggf. unterschiedliche Lieferlängen berücksichtigen“ sollte dann ebenfalls nicht aktiviert werden, da Sie nur die aktivierte Lieferlänge verwenden wollen.

Durch das Deaktivieren einer Profillänge unter „Länge 1“ oder „Länge 2“ wird unabhängig von der eingegebenen Profilnummer, immer die gewünschte Lieferlänge ermittelt.

Achtung!
Im Werkauftrag wird immer die in der Positionseingabe verwendete Profilnummer ausgegeben.