Die vorliegende Dokumentation dient Ihnen zur Information und ersetzt keine Schulung. Für die Einrichtung einer Säge / Maschine in LogiKal kontaktieren Sie bitte immer den für Sie zuständigen Gebietsverkaufsleiter. Er organisiert dementsprechend einen Einrichtungs- und Schulungstermin mit unserem technischen Außendienst, der Sie bei der Einrichtung unterstützt.

Säge einrichten

In dieser Dokumentation erfahren Sie, wie Sie eine Säge einrichten können. Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich auch gerne an unsere Mitarbeiter im Support-Center wenden.

Klicken Sie im Dateimenü auf “BAZ-Datenbank” und wählen Sie “BAZ-Betriebsstandard” aus.

Klicken Sie in dem oberen Bereich auf die Schaltfläche “Hinzufügen”.

Geben Sie in dem folgenden Fenster die Bezeichnung ein und wählen Sie unter Typ die Option “Sägeschnittstelle”.

Das Fenster mit den Säge-Eigenschaften öffnet sich.

Einstellungen “Allgemein”

Sie können in dem Reiter “Allgemein” folgende Einstellungen vornehmen:

Unter “Bezeichnung” finden Sie den Namen der Säge. Diesen haben Sie bereits beim Erstellen der Säge eingegeben.

Unter “Ausgabeverzeichnis Bearbeitungsdatei” tragen Sie das Verzeichnis ein, in dem die Sägedatei beim Erstellen gespeichert werden soll.

Um eine einwandfreie Funktionsweise Ihre Säge zu gewährleisten, wählen Sie unter “Format” das entsprechende Sägeformat aus.

Wenn der Ordnerinhalt des Ausgabeverzeichnisses vor dem Erstellen einer neuen Sägedatei gelöscht werden soll, aktivieren Sie die Option “Ausgabeverzeichnis vor Erstellen löschen”.

Nach dem Erstellen einer Sägedatei, kann der Speicherort direkt geöffnet werden. Aktivieren Sie hierfür die Option “Ausgabeverzeichnis nach Erstellen öffnen”

Des Weiteren kann eingestellt werden, wie die Stäbe angeordnet werden sollen. Wählen Sie unter “Sortierung der Stäbe” entweder die Option “Stäbe mit verwendbaren Reststücken ans Ende sortieren”, “Stäbe mit größten Abschnitten nach vorne sortieren” oder “Stäbe nach Reihenfolge der Positionen sortieren”.

Wenn Sie kurze Längen zuerst auf einer Säge bearbeiten wollen, aktivieren Sie die Option “Auf einem Stab kurze Längen zuerst schneiden”.

Direkt darunter können Sie noch einschränken, ab welchem Wert kurze Längen bearbeitet werden.

Einstellungen “Etiketten”

Standardmäßig werden die Etiketten über das Sägeformat generiert und mit einem Etikettendrucker an der Säge ausgegeben. Weitere Infos hierzu finden Sie in dem Kapitel Einstellungen Sägeformat.

Wenn Sie individuelle Etiketten verwenden wollen, können Sie den Aufbau und das Layout in dem Reiter “Etiketten” festlegen.

Klicken Sie auf die Schaltfläche “Feld einfügen” und wählen Sie die Platzhalter aus, die auf dem Etikett erscheinen sollen.

In dem unteren Feld können Sie die Etikettendaten speziell für Restlängen festlegen.

Ausführliche Details zum Thema Etiketten und dem Format erhalten Sie auch bei Ihrem Maschinenhersteller.

Einstellungen “Sägeformat”

In dem Reiter “Sägeformat” legen Sie die Eigenschaften für die Benennung und das Format der Sägedatei fest.

Unter “Typ Dateiname” können Sie festlegen, wie die Ausgabedatei beim Speichern benannt wird. Wenn Sie den Typ “Fester Name” auswählen, können Sie diesen direkt in dem Textfeld “Dateiname” darunter bestimmen. Des Weiteren stehen Ihnen bei den Dateinamen auch folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Jobnummer
  • “A” + Lfd. Jobnummer (Vor der laufenden Positionsnummer wird der Buchstabe A ausgegeben)
  • “R” + Lfd. Jobnummer (Vor der laufenden Positionsnummer wird der Buchstabe R ausgegeben)
  • Projektname
  • Auftrag + Lfd. Jobnummer
  • “KARTE” + Lfd. Jobnummer (Vor der laufenden Positionsnummer wird das Wort “KARTE” ausgegeben)
  • Projektname + Lfd. Jobnummer
  • Fester Name + Lfd. Jobnummer
  • Auftragsnummer 4 Zeichen + Lfd. Jobnummer 4 Zeichen

Zusätzlich können Sie in diesem Reiter auch die “Anzahl Fächer” eintragen, “Pusher aktivieren” und die “Zweite Zeile spiegeln”.

Wenn Sie Kappschnitte übergeben wollen, aktivieren Sie bitte die Option “Kappschnitt übergeben”.

Unter “Feldzuordnungen Sägedateien” können Sie via Doppelklick auf einen Eintrag eine “Belegung” festlegen.

Einstellungen “Ausdrucke”

In dem Reiter “Ausdrucke” können Sie bestimmen, welche Reports beim Erstellen der Sägedatei mit generiert werden sollen.

Aktivieren Sie die Option “Optietiketten”, wenn Sie die Etiketten bereits in der Arbeitsvorbereitung beim Erstellen der Sägedatei ausdrucken wollen.

Einstellungen “Einschränkungen”

Unter dem Reiter “Einschränkungen” können Sie weitere Bedingungen für den Zuschnitt festlegen.

Neben der minimalen Stangen- und Zuschnittlänge, können Sie auch die maximale Zuschnittlänge für die auf der Säge zu bearbeitenden Profile definieren.

Direkt darunter können Sie freie Werte für den minimalen und maximalen Zuschnittwinkel festlegen.

Sofern Sie nur im 45° oder 90° Winkel schneiden wollen, können Sie auch die Option “Nur Winkel 45° oder 90°” aktivieren. Zusätzlich steht Ihnen hier die Option “In der Hauptspannlage nur Winkel 45°” zur Verfügung.

Wenn Sie Profile winkelabhängig verlängern und stumpf zuschneiden wollen, können Sie die Funktion darunter aktivieren und die entsprechenden Winkel und Längen eingeben.

Sie können auch die Funktionen “Ungleich 45° bzw. 90° verlängern um” und “Andere Winkel als 90° schneiden” nutzen, in dem Sie diese aktivieren.

Einstellungen “Einstellungen”

Unter “Einstellungen” können Sie noch weitergehende Modifikationen für Ihre Säge festlegen.

Um eine korrekte Verschnittoptimierung zu gewährleisten, tragen Sie in diesem Reiter einen Wert für den “Abzug für das Sägeblatt” ein.

Wenn aufgrund technischer Gegebenheiten einer Säge Endabzüge zugeordnet werden müssen, können Sie diese ebenfalls in diesem Reiter eingeben.

Die „Endabzüge Anfang“ und „Ende“ werden mit den Endabzügen, die beim Hersteller oder bei Ihrem Beschichter hinterlegt sind, verglichen. Der jeweils größere Wert kommt zur Anwendung.

Hinweis: Das Mindestabzugsmaß muss immer mindesten 20mm betragen. Wenn Sie einen niedrigeren Wert eintragen, nutzt das Programm standardmäßig 20mm zum Ermitteln der Verschnittoptimierung.

Bei “Ansicht” tragen Sie ein, ob der Winkel “Von links” oder “Von rechts” angezeigt werden soll.

Unter “Aufbau Barcode” stellen Sie ein, welche Daten auf dem Barcode dargestellt werden. Direkt daneben können Sie den Barcode “Typ” bestimmen. Verfügbar sind die folgenden Standards: EAN8, EAN13 mit und ohne Prüfziffer, Code39 mit und ohne Prüfziffer.

Des Weiteren können Sie hier die Funktionen “Rahmen/Flügel doppelt sägen” und “Letzten Stab auch einzeln sägen” aktivieren.

Wenn Sie gleichlange Glasleisten in einem Arbeitsschritt sägen wollen, können Sie “Glasleisten doppelt sägen” aktivieren.

Unter “Anzahl Trolleys” geben Sie die Anzahl der zu verwendenden Trolleys ein. Direkt daneben können Sie bestimmen ob “Trolleys für Rahmen und Flügel getrennt” genutzt werden.

In dem darauffolgenden Eingabefeld können Sie die “Anzahl Fächer” eintragen.

Einstellungen “Profillage”

In den Einstellungen für die Profillage legen Sie fest, wie die Profile auf dem Sägetisch aufliegen und welche Sägerichtung verwendet wird.

Standardmäßig werden die Profile mit einer automatisch ermittelten Spannlage versehen.

Wenn Sie die Spannlage dennoch ändern wollen, können Sie die Einstellungen in diesem Reiter ändern.

In der Skizze oben links sehen Sie eine Ansicht der aktuellen Einstellungen auf dem Sägetisch.

Standardmäßig wird die Ansicht mit einem schematischen Profil dargestellt. Unter “Referenzprofil” können Sie aber auch einen Artikel aus Ihrer Datenbank darstellen.

Wenn Sie die Option “Standardlage definiert” aktivieren, können Sie die darunter liegenden Einstellungen für die Standardlage ändern. Die Änderungen, die Sie hier vornehmen, werden Ihnen live in der Ansicht dargestellt.

Bei der “Sägerichtung” können Sie bestimmen, ob das Sägeblatt von hinten oder von unten ansetzt.

Unter “Anlage” haben Sie die Wahl zwischen “Außen” und “Innen”.

Bei der Option “Steg” können Sie zwischen “Oben (vorn) und “Unten (innen)” wählen.

Unter Winkelbezug können Sie weitere Einstellungen vornehmen.

Unter “Hauptwinkel” können Sie zwischen “Ansicht” oder “Draufsicht” wählen.

Bei “Bezug Ansicht 45°” können Sie die Ansicht “Von unten” oder “Von oben” berücksichtigen.

Unter “Bezug Draufsicht 45°” können Sie die Ansicht “Von vorne” oder “Von hinten” einstellen.

Bei dem Typ können Sie wählen zwischen “Zweikopf”, “Einkopf (V-V ->45-135)” und Einkopf (Profil nicht drehen)”.

Wenn Sie den Komplementärwinkel anzeigen wollen, aktivieren Sie die entsprechende Funktion.

Unter “Maßangabe: Optimierung / Zuschnittliste” können Sie zwischen drei Optionen wählen: A-Außenlänge, B-Innenlänge und C-Gesamtlänge. Wie diese angeordnet sind, können Sie der Ansicht entnehmen.