Standardkalkulation

In dem Bereich “Standardkalkulation” oben links können Sie folgende Einstellungen vornehmen.

Profile rollen

Wenn Sie Profilen aus Einzelschalen selbst rollen, können Sie unter “Profile rollen” folgende Einstellungen vornehmen. Sie können wählen zwischen den Optionen “Zweifarbig” und “Immer”.

Mengenpreisliste

Unter “Mengenpreisliste” können Sie bestimmen, wann diese in der Kalkulation berücksichtigt werden soll. Sie haben die Wahl zwischen den Optionen “Nie”, “Immer”, “Automatisch” und “Automatisch, VEs mischen”.

Bitte beachten Sie, dass nicht für jeder Hersteller Mengenpreislisten zur Verfügung stehen.

Prozentualer Verschnittzuschlag

Unter “Prozentualer Verschnittzuschlag” können Sie einen festen Prozentsatz für die Berechnung des  Verschnitts definieren. Der Verschnittzuschlag findet auch Verwendung für Alternativpositionen und Rasterpreislisten.

Optimierten Verschnitt ermitteln

Der optimierte Verschnitt kann automatisch ermittelt werden. Der Prozentsatz für den optimierten Verschnitt setzt sich zusammen aus

  1. den Endabzügen (je nach Herstellervorgabe, Maschineneinstellung und den Einstellungen für eigene Oberflächen)
  2. den Restlängen des Profilstabes, welche unter dem Maß der eingestellten verwendbaren Restlänge liegen
  3. dem Sägeschnittabzug.

Hinweis: Besonderheit bei alternativen Positionen: Bei den Profilen von alternativer Positionen wird der Verschnitt nicht optimiert. In diesem Fall wird mit dem gemittelten Kalkulationszuschlag der anderen Position(en) kalkuliert oder mit dem im verwendeten Kalkulationsdatensatz hinterlegten Verschnitt. Voraussetzung hierfür ist, dass die Option „Optimierten Verschnitt nicht speichern“ aktiv ist. Die Einstellung finden Sie unter “Einstellungen” > “Weitere Einstellungen” > “Ausdrucke”.

Hinweis: In dieser Abbildung wird verdeutlicht, wie die Differenz zwischen dem resultierenden Verschnitt und dem gemittelten Kalkulationszuschlag entsteht.

Alle Restlängen dem Verschnitt zurechnen

Die Funktion “Alle Restlängen dem Verschnitt zurechnen” steht Ihnen nur zur Verfügung, wenn Sie die Option „Optimierten Verschnitt ermitteln“ aktivieren. Die in dem Projekt entstandenen Restlängen aller Positionen werden dem Verschnitt zugerechnet.

Negative Restlängen

Negative Restlängen an dem hier dargestellten Beispiel:

Stangenlänge: 6000 mm

Endabzüge gesamt: 20 mm

Daher verwendbare Stangenlänge: 5980 mm

Zuschnitte + Sägeschnittabzüge: 990 + 10 + 990 + 10 + 987 + 10 + 987 + 10 + 987 + 10 + 987 + 10 = 5988mm

Als Restlänge bleiben -8 mm übrig, weil durch den letzten Sägeschnittabzug von 10mm genau 2mm Material und 8mm „Luft“ geschnitten werden. Grundsätzlich sind negative Restlängen zulässig, solange sie vom Betrag her kleiner als der Sägeschnittabzug sind. Das Programm gibt an dieser Stelle 0mm aus.

Schüttartikel verwenden

Mit Aktivierung der Funktion “Schüttartikel verwenden” werden anstelle von Fensterbeschlag-Paketen die Einzelteile des jeweiligen Paketes verwendet und kalkuliert.

Hinweis: Die Verfügbarkeit von Schüttartikeln bei Fensterbeschlag-Paketen ist vom herstellerabhängig.

Gruppen von Alternativartikeln auswählen

Wenn Gruppen von Alternativartikeln in der Systemdatenbank oder der eigenen Datenbank hinterlegt sind, können diese unter “Gruppen von Alternativartikeln” ausgewählt werden.

Aktivieren Sie die Funktion und ein neues Programmfenster öffnet sich. Hier können Sie die entsprechenden Gruppen von alternativen Artikeln auswählen.

Hinweis: Alternativartikel ohne Gruppenname werden immer ersetzt.

Auf volle Verpackungseinheiten hochrechnen (Zubehör/Beschlag)

Mit dieser Funktion werden alle Artikel für Beschläge und Zubehör kalkulatorisch auf volle Verpackungseinheiten hochgerechnet. Daraus resultierend fällt der kalkulatorische Aufschlag für Beschläge und Zubehör entsprechend höher aus.

Hinweis: Diese Funktion wird in der Rasterpreisliste nicht berücksichtigt.

Keywords: Gemittelter Kalkulationszuschlag, Resultierender Verschnitt